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Trennspirale

Über den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes ist Ihnen eine Pflegekraft als BezugstherapeutIn zugeordnet. Diese Pflegekraft begleitet Sie bei der Alltagsbewältigung und mit ihr zusammen bearbeiten Sie Ihre pflegerisch relevanten Anliegen. Beispielsweise sind dies folgende Themen:

  • ein ausgeglichenes Verhältnis zu anderen Menschen gestalten
  • zu einem eigenen Aktivitäts- und Ruherhythmus finden
  • selbst an der Behandlung und Therapie mitwirken

In diesem Rahmen bieten wir Ihnen gleichzeitig professionelle Unterstützung und eine persönlich zugewandte Beziehung.

Trennspirale

Die Umgebung der Station ist bewusst so gestaltet, dass Ihre Bereitschaft zur Alltagsbewältigung und Ihre soziale Kompetenzen systematisch angesprochen und geübt werden. Wir Pflegende leben ein respektvolles Miteinander vor. Der Tagesablauf ist so strukturiert, dass die Ausübung von Aktivitäten und die Einhaltung von Ruhephasen in einen ausgewogenen Rhythmus kommen. Durch Austausch und Reflektion in Einzel- und Gruppengesprächen können sich soziale Wahrnehmung, Mitverantwortung und gleichzeitig Selbstbewusstheit entwickeln. Wir ermutigen Sie zu Eigenaktivität und Mitsprache, um Ihr Selbstvertrauen im Alltag zu fördern. Wir helfen Menschen in besonders akuten Krisen durch Entlastung und direkte Unterstützung.

Unsere Milieutherapie beinhaltet beispielsweise:

  • Stationsversammlungen
  • gemeinsame Mahlzeiten auf der Station
  • Alltagspraktisches Training
  • Gruppenarbeit zu bestimmten Themen
  • gemeinsame Gestaltung der Jahresfeste
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Die Äußeren Anwendungen unterstützen den Patienten darin, seinen Körper als wohltuende Stütze seiner Gesamtpersönlichkeit zu erleben.

Bei den Äußeren Anwendungen werden auf bestimmte Körperregionen oder Organe Substanzen wie Salben, Öle, Essenzen, Teezubereitungen oder zerkleinerte Pflanzenteile aufgetragen, im Badewasser verdünnt vermittelt bzw. mittels Tücher aufgelegt oder mit der Hand eingerieben.

Durch die gezielten Rhythmischen Einreibungen nach Wegman/Hauschka erleben Patienten professionelle Berührungen und treten über die „Be-Handlung“ in nonverbalen Kontakt mit den Pflegenden.

Darüber hinaus können die PatiententInnen die Interventionen als Entspannung und Fürsorge erleben.

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Die Seelenübungen sind pflegetherapeutische Maßnahmen, durch die der Mensch sich stärken kann. Es handelt sich überwiegend um Wahrnehmungsübungen. Diese Übungen sind für die Sinne, das Gemüt und den Willen. Die Seelenübungen sind beispielsweise:

  • Gegenstandsbeschreibungen
  • Pflanzen- und Bildbetrachtungen
  • Naturbeobachtungen
  • Schreib-, Tast-, Hör- und Riechübungen
  • Balancieren und Jonglieren
  • Stabübungen
  • Tagesvor- und Rückblick sowie Sonnenbuch führen
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